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William E. Izarra


(Zentrum für Ideologische Bildung, Centros de Formación Ideológica)


Innerhalb der bolivarianischen Bewegung gilt Izarra als Vorkämpfer der Orientierung auf die Volksmacht und eine partizipative Demokratie. Seine Arbeit ist dabei besonders der ideologischen und ethischen Ausbildung von Kadern der politischen und Volksorganisationen gewidmet. Izarra gilt auch als einer der Hauptkritiker des Bürokratismus und des Reformismus im Bolivarianismus:


"Der reformistische Staat ist immer noch, trotz der Bolivarianischen Verfassung von 1999, allgegenwärtig. Mitten in der neuen Zeit des bolivarianischen Modells ist es noch der reformistische Staat, der das nationale Kollektiv reguliert. Dieser Widerspruch führt zur gegenwärtigen Übergangsphase. Die Revolution muss, will sie auf ihrem Weg vorwärts kommen, die Struktur der repräsentativen Demokratie verändern. Sie muss den aktuellen Staat verändern und auslöschen. Sie muss alle bürokratischen politischen Einheiten (etwa die Gemeindeämter) ersetzen, über die das Volk beherrscht wird." [2]


Schon im 2002 beschreibt er die wesentlichen Schwerpunkte des Prozesses:

Bei den Wahlen im Jahre 2004 kritisiert William Izarra die MVR, die nicht jene Kandidaten mit der größten Popularität im Volk bevorzugt, sondern partei-hierarchischen und opportunistischen Zwecken folgt. Er schlägt dagegen ideologische Kurse für die neue revolutionäre Führung ("Curso de Capacitación Político-ideológico del Nuevo Liderazgo Revolucionario") und eine Wiederbelebung der Bewegung für Direkte Demokratie (Movimiento por la Democracia Directa) vor. Aus einem Artikel von Izarra:


"Der Kurs für 'politisch-ideologische Ausbildung der neuen revolutionären Führung' (…) hat drei theoretisch Schwerpunkte kombiniert mit praktischer Erfahrung. Die Schwerpunkte sind:

In der Praxis sollen die menschlichen Qualitäten und die Fähigkeit zur Führung der Gemeinschaft verbessert werden." [4]


Am 04. Juli 2006 verlässt William Izarra die MDD, um sich gänzlich der Schaffung von Zentren für Ideologische Ausbildung (Centros de Formación Ideológica) zu widmen. Diese definiert Izarra in einem Artikel folgendermaßen:


"Für die Revolutionäre im bolivarianischen Prozess, die sich mit Bolivar und Hugo Chávez identifizieren, Aktivisten des neuen Sozialismus und der direkten Demokratie, die ihren Kampf auf dem revolutionären Bewusstsein und dem Gemeinwohl gründen, für sie ist die Hauptaufgabe derzeit die politische und ideologische Ausbildung. Das heißt, es müssen Zentren Ideologische Bildung wo immer möglich geschaffen werden. (...). Diese erlauben uns die ideologische Grundlage des Prozesses zu festigen und die revolutionäre Methode (von unten nach oben) zu stärken, um die Volksmacht zu demokratisieren, wie es in "Der Sprung Vorwärts" (Anm. Rede von Hugo Chávez mit Richtlinien für die Bewegung) angegeben wurde. Die Konstituierung der Zentren ist eine Form der ideologischen Alphabetisierung (…). Diese ideologische Alphabetisierung erhöht unsere notwendige Klarheit darüber, dass immer noch das reformistische System die Konsolidierung der bolivarianischen Revolution behindert. In den Zentren wird geschult, in den neuen Parametern die Präsident Chávez definiert hat, zu denken:

Quellen:

[1] Alejandro Velazquez (März 2006), Interview an William Izarra: "La revolución menos pensada". In: http://www.lahaine.org/index.php?blog=3&p=13494

[2] William E. Izarra (2003): Revolución. In: http://www.aporrea.org/actualidad/a5302.html

[3] William E. Izarra (2002): La plataforma unitaria. In: http://www.aporrea.org/actualidad/a178.html

[4] William E. Izarra (2004) Propuesta al Presidente. In: http://www.aporrea.org/actualidad/a7705.html

[5] William E. Izarra (2006): Centros de Formación Ideológica CFI. In: http://www.aporrea.org/ideologia/a22554.html



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